Spartipps zur KFZ Versicherung

Der Beitrag zur Kfz-Versicherung setzt sich im Wesentlichen aus festen, vom Versicherungsnehmer kaum zu beeinflussenden, und aus variablen Faktoren zusammen. Letztere nehmen Bezug auf die Person des Versicherungsnehmers bzw. dessen Umfeld und werden daher auch als weiche Faktoren bezeichnet, da diese sich ändern bzw. vom Versicherungsnehmer veränderbar sind. Daher ist der Beitrag für die Kfz-Versicherung keineswegs als starre Größe zu betrachten. Insbesondere die weichen Faktoren bergen ein sehr hohes Einsparpotenzial – sofern dieses entdeckt und richtig genutzt wird. Die festen Faktoren lassen sich im Prinzip auf die Typ- und Regionalklasse des Fahrzeugs reduzieren, alle weiteren Faktoren sind unter Umständen zu den eigenen Gunsten verwertbar.



Vor Vertragsabschluss legt die Kfz-Versicherungen in der Regel einen Fragebogen vor, mit dessen Hilfe der künftige Versicherungsnehmer Angaben zur erwarteten jährlichen Kilometerleistung, Unterbringung des Fahrzeugs, Alter der Personen, die das Fahrzeug nutzen und ähnlichen Dingen machen kann. Allerdings ist natürlich einer der besten Tricks der Autoversicherung Vergleich, da es selbstverständlich immer ratsam ist, die Angebote verschiedener Versicherungsanbieter zu vergleichen, um die beste und passendste Autoversicherung zu finden. Versicherungsnehmer, die ihr Fahrzeug ausschließlich alleine nutzen, werden für die Kfz-Versicherung eine geringere Prämie zu zahlen haben als solche, deren Auto noch von weiteren Fahrern genutzt wird. Ebenso sind Garagenfahrzeuge bei den Kfz-Versicherungen beliebter als Fahrzeuge, die Wind, Wetter und sonstigen Gewalten schutzlos ausgeliefert sind (Hagel, Vandalismus). Dasselbe gilt für die Kilometerleistung und die weiteren weichen Faktoren entsprechend. Wichtig ist natürlich, dass alle gemachten Angaben stets der Wahrheit entsprechen. Sollte es zum Schadensfall kommen, wird die Kfz-Versicherung den Wahrheitsgehalt dieser Angaben genau prüfen, insbesondere bei größeren Schäden. In Fällen, in denen die Kfz-Versicherung dem Versicherungsnehmer unwahre Angaben nachweisen kann, droht der teilweise oder vollständige Verlust des Versicherungsschutzes, je nachdem wie schwerwiegend die Verfehlungen im Einzelfall sind. Daher besteht auch eine unverzügliche Meldepflicht seitens des Versicherungsnehmers, wenn sich beitragsrelevante Faktoren ändern.

Ein durchaus legaler Spartrick für Fahranfänger ist z.B. das Melden des genutzten Fahrzeugs auf einen älteren Fahrer, etwa einen Elternteil. Fahranfänger werden zu Beginn von den Kfz-Versicherungen in der Regel in einer sehr hohen Schadenfreiheitsklasse eingestuft, etwa bei 180 %. Im beschriebenen Fall erfolgt die Einstufung als Zweitwagen in etwa in der Gegend, in der sich der als Versicherungsnehmer auftretende Elternteil befindet. Nach einigen Jahren kann dann eine Ummeldung vorgenommen werden, bei der die Schadenfreiheitsklasse in der Regel übernommen werden kann.