Die KFZ Versicherung im Ausland
Für die Abwicklung der Modalitäten im Rahmen der Kfz-Versicherung gelten in jedem Land unterschiedliche Regelungen. Ebenso unterschiedlich sind die charakteristischen Merkmale der jeweiligen Kfz-Versicherungen.
Während der Gesetzgeber in Deutschland für Personen-, Sach- und sonstige Schäden jeweils eine Mindestdeckungssumme für die Kfz-Versicherung vorschreibt (Personen: 7,5 Millionen Euro, Sachen: 1 Million Euro und Sonstige: 50.000 Euro), kommt der Nachbar aus Österreich völlig ohne solche Bestimmungen aus. Die Schweiz hingegen sieht die Mindestgrenze für die Deckungssumme bei umgerechnet 8 Millionen Euro (5 Millionen Schweizer Franken) erreicht und liegt damit in der Nähe des deutschen Gesetzgebers.
Ein Ratgeber Autoversicherung ist hier auf jeden Fall zu empfehlen. In der Schweiz zum Beispiel spielt es keine Rolle, um welche Art von einemn Schaden es sich handelt. Personenschäden, Sachschäden und sonstige werden dort nicht unterschieden.
Fast schon etwas kurios mutet dagegen das Vorgehen bei der spanischen Kfz-Versicherung an. Lag die Mindestdeckungssumme in Spanien bis zum 31.12.2007 noch bei gerade mal 349.550 Euro für Personenschäden und bei 99.871 Euro für Sachschäden, so fallen die Iberer seit dem 01.01.2008 auf der anderen Seite vom Pferd. Die seither gültigen Mindestdeckungen liegen nun bei 70 Millionen und 15 Millionen Euro. Aber Vorsicht, auch wenn die Versicherung im Schadesfall leistet, sollte man auch im Ausland gewisse Dinge beachten, die eventuell eine eigene Haftung auslösen. Zum Beispiel sollte das Profil der Reifen ausreichend sein, damit man sich nicht dem Vorwurf der Fahrlässigkeit aussetzt.
In Österreich gibt es ein Bonussystem, das unfallfreie Fahrzeughalter auf ähnliche Art und Weise belohnt wie dies in Deutschland der Fall ist. Jedoch gilt dies nur für Pkws und Motorräder, nicht aber für Lkws. Auch bei der Berechnung des Beitrags verfahren die Österreicher gänzlich anders als deutsche Kfz-Versicherungen. Ausschlaggebend ist bei Pkws und Motorrädern in erster Linie die Motorleistung in KW bzw. PS und bei Lkws das maximal zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs. Die österreichische Kfz-Versicherung weist darüber hinaus noch zwei bemerkenswerte Besonderheiten auf. Zum Einen ist es üblich, dass Senioren und Frauen in Österreich in den Genuss von Rabatten kommen, da in Österreich offensichtlich die Meinung vorherrscht, dass diese Verkehrsteilnehmer durch ihr umsichtiges Fahren weniger Unfälle verursachen bzw. in Unfälle verwickelt werden. Die zweite Besonderheit besteht darin, dass in Österreich das Kfz-Kennzeichen verrät, bei welcher Kfz-Versicherung das Fahrzeug, an dem es angebracht ist, versichert ist.
Wenn Sie also ein Fahrzeug im Ausland anmelden wollen bzw. müssen, sollten Sie sich zuvor umfassend über die Modalitäten der dortigen Kfz-Versicherungen informieren. Wer einfach davon ausgeht, dass in der EU sowieso alles gleich abläuft, der könnte unter Umständen ein böses Erwachen erleben.
In Österreich gibt es ein Bonussystem, das unfallfreie Fahrzeughalter auf ähnliche Art und Weise belohnt wie dies in Deutschland der Fall ist. Jedoch gilt dies nur für Pkws und Motorräder, nicht aber für Lkws. Auch bei der Berechnung des Beitrags verfahren die Österreicher gänzlich anders als deutsche Kfz-Versicherungen. Ausschlaggebend ist bei Pkws und Motorrädern in erster Linie die Motorleistung in KW bzw. PS und bei Lkws das maximal zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs. Die österreichische Kfz-Versicherung weist darüber hinaus noch zwei bemerkenswerte Besonderheiten auf. Zum Einen ist es üblich, dass Senioren und Frauen in Österreich in den Genuss von Rabatten kommen, da in Österreich offensichtlich die Meinung vorherrscht, dass diese Verkehrsteilnehmer durch ihr umsichtiges Fahren weniger Unfälle verursachen bzw. in Unfälle verwickelt werden. Die zweite Besonderheit besteht darin, dass in Österreich das Kfz-Kennzeichen verrät, bei welcher Kfz-Versicherung das Fahrzeug, an dem es angebracht ist, versichert ist.
Wenn Sie also ein Fahrzeug im Ausland anmelden wollen bzw. müssen, sollten Sie sich zuvor umfassend über die Modalitäten der dortigen Kfz-Versicherungen informieren. Wer einfach davon ausgeht, dass in der EU sowieso alles gleich abläuft, der könnte unter Umständen ein böses Erwachen erleben.